Die wirtschaftliche Lage der Metall- und Elektroindustrie in der Region Rhein-Neckar Odenwald bleibt angespannt. Laut einer Umfrage des Arbeitgeberverbands Südwestmetall rechnen 51 Prozent der Betriebe mit einem Umsatzrückgang im Jahr 2025, während fast zwei Drittel weiterhin unter schwierigen Bedingungen arbeiten. „Ein nachhaltiger Aufschwung ist frühestens 2026 zu erwarten“, so Bezirksgruppen-Vorsitzender Peter Körner.
Auch der Auftragseingang bleibt schwach: 59 Prozent der Unternehmen verzeichneten 2024 Rückgänge, und viele Firmen planen geringere Investitionen in Deutschland. Dagegen wollen 36 Prozent im Ausland mehr investieren. Körner fordert deshalb weniger Bürokratie und steuerliche Entlastungen von der neuen Bundesregierung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.