Do., 27.03.2025 , 19:06 Uhr

20 Jahre Metropolregion Rhein-Neckar: Der Rückblick auf die Highlights

Die Metropolregion Rhein-Neckar zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. Sie vereint drei Bundesländer – Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz – unter einem gemeinsamen Ziel: die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Doch wie entwickelte sich dieses Zentrum für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation?

Bereits in den frühen 2000er-Jahren bestand der Wunsch nach engerer Zusammenarbeit in Bereichen wie Wirtschaft, Verkehr, Umwelt, Kultur und Sport – so etwa formuliert vom damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Die Vision: eine starke europäische Metropolregion mit internationaler Strahlkraft.

Heute leben rund 2,4 Millionen Menschen in der Region, die sich über etwa 5.600 Quadratkilometer erstreckt. Große Unternehmen wie SAP und BASF treiben die wirtschaftliche Entwicklung voran. Auch Wissenschaft und Sport profitieren von der regionalen Zusammenarbeit. Der SportAward Rhein-Neckar sowie das Internationale Deutsche Turnfest 2013 mit 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterstreichen die Bedeutung der Region auch im sportlichen Bereich.

Gleichzeitig zeigen sich Herausforderungen: In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Marke „Metropolregion Rhein-Neckar“ außerhalb wirtschaftlicher und politischer Kreise oft wenig präsent – ein Umstand, der laut Zeitzeugen anders geplant war.

Ein zukunftsweisender Schwerpunkt liegt heute auf der Digitalisierung: Projekte wie „Smart City“ sollen die Region fit für die kommenden Jahrzehnte machen.

Ein besonderes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement ist der Freiwilligentag Rhein-Neckar, der seit 2008 alle zwei Jahre stattfindet. 2016 beteiligten sich rund 7.300 Menschen an 390 Projekten – ein Rekord. Beim letzten Freiwilligentag, der auf zehn Tage ausgeweitet wurde, engagierten sich über 5.500 Freiwillige in 430 Projekten in 65 Kommunen.

Nach 20 Jahren Metropolregion Rhein-Neckar ist klar: Vieles wurde erreicht, doch der Weg zu einer der führenden europäischen Metropolregionen bleibt ambitioniert. Die Region wächst weiter – mit Ideen, Projekten und dem Willen, gemeinsam Zukunft zu gestalten.

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