Mi., 08.05.2024 , 21:12 Uhr

Treffen der baden-württembergischen Medienszene

LFK-Medienpreis Baden-Württemberg: Politische Verantwortung und gesellschaftliche Relevanz

Die Preisverleihung des Medienpreises der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg bot nicht nur eine Plattform, um die Vielfalt und Kreativität der Medienlandschaft des Landes zu würdigen, sondern reflektierte zugleich ihre gesellschaftlichen Implikationen. Angesichts von Desinformation und Manipulation betonten die Redner die Bedeutung von hochwertigem Journalismus und die Verantwortung der Politik, eine vielfältige Medienlandschaft zu schützen.

Dr. Wolfgang Kreißig, Präsident der LFK, hob in der Filderhalle in Leinfelden die Bedeutung eines starken Journalismus hervor, um „Phänomene wie Desinformation oder Propaganda“ zu bekämpfen. Die Komplexität moderner Medien mache es erforderlich, dass Medien und Politik eng zusammenarbeiten, um den demokratischen Diskurs zu bewahren. Kreißig betonte, dass nur guter Journalismus sicherstelle, dass die Menschen informierte Entscheidungen treffen können, indem er klare, wahrheitsgetreue Informationen bereitstellt.

Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik in Baden-Württemberg, betonte die Relevanz medialer Vielfalt als gesellschaftliches Gut. Er sagte: „Man sieht, dass Baden-Württemberg hier viel zu bieten hat, und es ist die Aufgabe der Politik zu schauen, dass diese Vielfalt erhalten wird.“

Beide Redner wiesen auf die wachsende Bedeutung von Social Media und Podcasts hin. Diese Formate seien zunehmend beliebter und erfüllten eine wichtige Rolle im modernen Journalismus. Die Einführung neuer Preiskategorien, die sich auf Social Media und Podcasts konzentrieren, spiegelte diesen Wandel wider und unterstrich die wachsende Anerkennung digitaler Medienformate.

Während der private Rundfunk in den vergangenen 40 Jahren eine entscheidende Rolle bei der Diversifizierung der Medienlandschaft gespielt habe, sei er heute mehr denn je gefordert, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und einem gesunden öffentlichen Diskurs zu dienen. Hoogvliet sprach sich für ein duales Rundfunksystem aus, in dem privater Rundfunk zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Medien den Grundstein für einen umfassenden und vielfältigen Informationsaustausch legt.

Die Preisverleihung des LFK-Medienpreises machte deutlich, wie Medien, Politik und die Gesellschaft insgesamt Hand in Hand arbeiten können, um einen offenen und konstruktiven Diskurs zu fördern. In Zeiten wachsender globaler Unsicherheit und sozialer Spaltung bleibt der Schutz einer vielfältigen Medienlandschaft unerlässlich, um die demokratischen Werte zu bewahren und eine informierte, engagierte Gesellschaft zu stärken.

(erstellt mit Unterstützung von KI)

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