Am 4. März macht der Welt-HPV-Tag auf die Gefahren durch Humane Papillomviren (HPV) und die Bedeutung der Schutzimpfung aufmerksam. Jährlich erkranken Tausende Menschen in Deutschland an HPV-bedingtem Krebs – darunter Gebärmutterhals- und Rachenkrebs. Dabei gibt es seit fast 20 Jahren eine wirksame Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wird.
Die Impfquote in Deutschland ist jedoch noch zu niedrig. Im Kreis Bergstraße sind 58 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 38 Prozent der gleichaltrigen Jungen geimpft – zu wenig für einen flächendeckenden Schutz. Um die Impfrate zu erhöhen, setzt der Kreis auf Aufklärung und niedrigschwellige Impfangebote, etwa an Schulen.
Neben Impfaktionen informiert das Bergsträßer Präventionsteam regelmäßig über HPV – zuletzt mit der Wanderausstellung „HPV hat viele Gesichter“ sowie interaktiven Lerneinheiten an Schulen. Ziel ist es, Jugendliche rechtzeitig für das Thema zu sensibilisieren.